Nach all den Jahren: Eine Geschichte über Berührung mit 52

Frei erfundene Geschichte. Kein Bericht einer echten Kundin und keine Bewertung. Die Figuren sind erfunden. Für Frauen ab 18.

Monika ist 52, geschieden und beruflich erfolgreich. Berührt wurde sie zuletzt vor sechs Jahren. Heute Abend soll sich das ändern.

Die Zweifel

Ich war mir sicher, dass es für so etwas zu spät ist. Zu alt, zu müde, zu sehr Mutter und Chefin. Dann las ich einen Artikel über Lust in der Lebensmitte und merkte, dass ich nicht die Einzige bin, die sich fragt, ob da noch etwas ist.

Die Anfrage

Ich schrieb nachts. Am Morgen lag eine Antwort im Postfach. Kein Schmeicheln, keine Phrasen. Er nahm mich ernst. Wir klärten alles in einem ruhigen Telefonat, und er sagte, dass ich das Tempo bestimme. Zum ersten Mal seit Langem hörte jemand zu.

Die Vorbereitung

Ich räumte das Wohnzimmer um, kaufte Kerzen und blieb vor dem Spiegel stehen. Ich sah eine Frau mit Falten, mit Geschichte, mit Narben. Und zum ersten Mal dachte ich: Die darf ruhig berührt werden.

A. kommt an

Er war pünktlich, freundlich und unaufgeregt. Er fragte, wo er aufbauen darf, und liess mir Zeit. Als alles bereit war, fragte er, ob ich bereit sei. Ich sagte: «Ich glaube schon.» Er lächelte: «Dann fangen wir langsam an.»

Die Massage

Seine Hände waren warm und sicher. Er begann am Rücken, bewegte sich langsam zu den Schultern, den Armen, den Händen. Ich spürte Haut, die ich lange nicht gespürt hatte, meine eigene. Meine Schultern sanken. Mein Atem wurde tief.

Ich hörte mich seufzen und musste lächeln. Wie lange hatte mein Körper darauf gewartet?

Das Verlangen kehrt zurück

Mit jedem Strich wuchs etwas, das ich fast vergessen hatte. Wärme, die nicht nur an der Oberfläche blieb. Eine Spannung, die mich überraschte. Ich öffnete die Augen, begegnete seinem Blick und nickte. Er fragte noch einmal nach. Ich bestätigte.

Was dann geschah, war leise, langsam und voller Respekt. Ich liess zu, was ich so lange verdrängt hatte, und es war gut.

Nachklang

Danach lag ich ruhig, in eine Decke gewickelt, und weinte ein bisschen, ohne traurig zu sein. Er sagte nichts, hielt nur meine Hand und wartete. Dann reichte er mir ein Glas Wasser. Als er ging, fühlte ich mich unglaublich lebendig.

Heute

Ich habe mich verändert. Ich gehe aufrechter, trage Kleider, die ich lange verschmäht hatte, und weiss: Mein Körper hat keine Ablaufzeit. Er hat nur gewartet, bis ich ihn wieder wahrnehme.

Neugierig geworden?

Du bestimmst Tempo und Grenzen. Schreib mir, was du dir wünschst.

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