Der erste Abend: Eine Geschichte über Mut, Kerzenlicht und A.

Frei erfundene Geschichte. Kein Bericht einer echten Kundin und keine Bewertung. Die Figuren sind erfunden. Für Frauen ab 18.

Anna ist 34, Single und seit Wochen unruhig. Dieser Abend beginnt mit einer E-Mail, die sie dreimal löscht, bevor sie sie abschickt.

Die E-Mail

Ich habe sie dreimal geschrieben und dreimal gelöscht. Beim vierten Mal drückte ich auf «Senden», klappte den Laptop zu und starrte an die Wand. Mein Herz klopfte, als hätte ich etwas Verbotenes getan. Dabei hatte ich nur um einen Termin gebeten.

Die Antwort kam am nächsten Morgen. Freundlich, ruhig, ohne Druck. A. fragte, was ich mir wünsche, und schrieb, dass ich nichts erklären müsse. Dieser Satz hat mich mehr berührt als alles andere.

Das Vorgespräch

Wir telefonierten zehn Minuten. Seine Stimme war tief und gelassen. Er fragte nach Grenzen, nach Dingen, die ich nicht mag, und was ihm wichtig sei: dass ich jederzeit «Stopp» sagen kann. Ich lachte nervös. Er lachte mit.

Am Freitag, 20 Uhr, sagte ich zu. Danach lief ich eine Stunde durch die Wohnung und wechselte dreimal das Licht.

Die Ankunft

Er klingelte pünktlich. Dunkle Jacke, ruhiger Blick, eine Tasche in der einen, die Liege in der anderen Hand. Kein grosses Gerede. Er fragte, ob er hereinkommen dürfe, und zeigte mir, wie er die Liege aufbauen würde. Ich zeigte ihm das Wohnzimmer.

Er legte frische Laken auf, stellte eine Kerze auf die Kommode und fragte, ob die Temperatur stimmt. Ich nickte, weil ich keine Worte fand.

Der Beginn

Ich lag auf dem Bauch, ein Tuch über mir. Seine Hände wärmten das Öl, bevor sie mich berührten. Dann der erste lange Strich, vom Nacken bis zum Kreuz. Ich spürte, wie sich etwas in mir löste, das ich seit Monaten festgehalten hatte.

«Atme aus», sagte er leise. Ich tat es. Und plötzlich merkte ich, dass meine Gedanken still geworden waren.

Wenn die Spannung wächst

Die Berührungen wurden langsamer, dann weiter. Der Raum füllte sich mit Wärme. Ich hörte mein eigenes Seufzen und erschrak kurz. «Das ist gut», sagte er nur. Meine Haut schien jede Bewegung zu verstärken. Ich wollte, dass er nie aufhört, und wusste gleichzeitig nicht, was ich mir sonst noch wünschte.

Er fragte leise, ob ich mich umdrehen möchte. Ich nickte. Das Tuch, das Licht, seine ruhigen Augen: In diesem Moment fühlte ich mich nicht beobachtet, sondern gesehen.

Was ich mir erlaubte

Ich hatte vorher besprochen, dass ich den Abschluss offenlassen wollte. Jetzt, im Kerzenlicht, entschied ich mich. Ich sagte es ihm, leise, und er fragte noch einmal nach, ob ich sicher bin. Ich war es.

Was dann geschah, gehört mir. Nur so viel: Es war langsam, zärtlich und ganz meins. Ich verlor jedes Zeitgefühl.

Der Ausklang

Danach deckte er mich zu, gab mir ein Glas Wasser und blieb ruhig im Raum, bis mein Atem wieder gleichmässig ging. Er fragte, ob alles gut war. Ich sagte Ja und meinte es.

Er packte zusammen, ich bezahlte, er ging. Die Tür fiel ins Schloss, und ich sass lange auf dem Sofa, lächelnd, mit warmer Haut und einem Kopf, der endlich Pause hatte.

Am nächsten Morgen

Ich wachte auf und fühlte mich leicht. Kein schlechtes Gewissen, nur eine stille Zufriedenheit. Ich hatte etwas getan, das ich mir vor einem Jahr nicht zugetraut hätte. Und ich wusste, dass ich es wieder tun würde.

Neugierig geworden?

Du bestimmst Tempo und Grenzen. Schreib mir, was du dir wünschst.

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