Ein Geschenk an mich selbst: Eine Geburtstagsgeschichte

Frei erfundene Geschichte. Kein Bericht einer echten Kundin und keine Bewertung. Die Figuren sind erfunden. Für Frauen ab 18.

Lea wird 29 und hat sich vorgenommen, nichts Vernünftiges zu tun. Sie kauft sich einen Gutschein. Für sich allein.

Die Idee

Alle fragten, was ich mir zum Geburtstag wünsche. Ich antwortete: Zeit. Dann sah ich den Gutschein auf der Website und dachte: Genau das. Ich bestellte ihn, bezahlte ihn und schickte ihn mir selbst. Klingt albern, fühlte sich aber an wie ein Versprechen.

Der Termin

Ich meldete mich für einen Samstag. A. antwortete freundlich, wir sprachen kurz über Dauer und Wünsche. Er fragte, ob es etwas gibt, das mir wichtig ist. Ich sagte: «Dass ich nichts erklären muss.» «Musst du nicht», antwortete er.

Die Vorfreude

Zwei Tage lang summte ich vor mich hin. Ich kaufte eine Kerze, die nach Vanille roch, und legte frische Handtücher bereit. Samstagabend duschte ich lange, zog einen Bademantel an und wartete. Mein Herz schlug schneller, als er klingelte.

Der Beginn

Er baute die Liege auf, als wäre es das Natürlichste der Welt. Ich legte mich hin, er deckte mich zu. Das warme Öl floss langsam über meinen Rücken. Meine Gedanken kamen nur noch aus der Ferne, dann gar nicht mehr.

Alle Sinne

Duft von Vanille, Wärme der Hände, das Knistern der Kerze. Ich spürte jede Berührung doppelt. Als er den Nacken erreichte, lief mir ein Schauer über den Rücken. Er hielt inne, fragte, ob es gut sei, und ich sagte leise: «Mehr.»

Seine Hände gingen weiter, langsam, mit viel Ruhe. Das Spiel aus Nähe und Warten machte mich fast schwindlig. Ich wollte es auskosten, bis zum Schluss.

Der Abschluss

Ich hatte mich für den Abschluss entschieden und sagte ihm das. Er nickte, ernst und sanft. Danach verschwamm alles in Wärme, Atem und Haut. Ich liess mich fallen, ohne Plan, ohne Zeit. Als ich wieder da war, lächelte ich an die Decke.

Ausklang und Geschenk

Er blieb noch ein paar Minuten, reichte mir Wasser und wünschte mir zum Geburtstag alles Gute. Ich lachte und sagte danke. Später blies ich die Kerze aus und dachte: Das war das beste Geschenk des Jahres.

Neugierig geworden?

Du bestimmst Tempo und Grenzen. Schreib mir, was du dir wünschst.

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