Regen vor dem Fenster: Eine Winterabend-Geschichte
Frei erfundene Geschichte. Kein Bericht einer echten Kundin und keine Bewertung. Die Figuren sind erfunden. Für Frauen ab 18.
Nora ist 41, es regnet seit Tagen, und ihre Wohnung riecht nach Kerzen. Heute Abend soll niemand etwas von ihr wollen, ausser ihr selbst.
Der Regen
Seit Tagen regnete es. Ich kam spät heim, durchgefroren, die Wohnung still. Ich hatte etwas gebucht, ohne es mir selbst zu glauben: einen Abend, der nur mir gehört. Ich zündete Kerzen an und drehte die Heizung hoch.
Es klingelt
Punkt 20 Uhr. A. stand im Treppenhaus, die Haare nass, ein Lächeln im Gesicht. Er zog die Schuhe aus, bevor ich ihn darum bitten konnte. Der Regen trommelte ans Fenster, während er die Liege aufbaute. Es hatte etwas Vertrautes, fast Heimliches.
Wärme
Er wärmte seine Hände, bevor er sie auf meinen Rücken legte. Die Kälte des Tages liess sich einfach fallen. Seine Bewegungen waren lang, ruhig, wie der Regen draussen. Ich schloss die Augen und hörte nur noch Tropfen und Atmen.
Nähe
Seine Hände wanderten über Schultern, Arme, Hüften. Irgendwann sagte ich: «Etwas näher.» Er blieb ruhig, fragte nach. Ich bestätigte. Die Spannung im Raum veränderte sich, wurde dichter, wärmer, fordernder. Ich spürte, wie mein Körper antwortete, bevor ich es in Worte fassen konnte.
Hingabe
Ich hatte vorher gesagt, dass ich offen für den Abschluss bin. Jetzt bat ich darum. Er hielt meinen Blick und sagte: «Nur, wenn du es wirklich willst.» Ich wollte es. Der Rest verschwand im Rauschen des Regens und in meinem eigenen Atem. Es war intensiv, leise und tief.
Ausklang
Danach lag ich in eine Decke gehüllt auf dem Sofa, er brachte Tee, den ich nicht bestellt hatte. «Du darfst so lange liegen bleiben, wie du möchtest», sagte er. Ich blieb eine halbe Stunde. Er räumte leise zusammen und ging.
Der Morgen danach
Der Regen hatte aufgehört. Das Licht war klar, die Luft frisch. Ich dachte an den Abend und lächelte. Dann machte ich mir einen Kaffee und beschloss, öfter nichts zu müssen.
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